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Der Homeoffice Ratgeber der Telekom

Datensicherheit im Homeoffice

Datensicherheit im Homeoffice

In der achten Episode haben wir Ingo Wessels zum Thema „Datensicherheit im Homeoffice“ interviewt. Hier können Sie nachhören, welche Punkte es im HomeOffice zu beachten gibt, um Ihre Geräte und Software sicher zu machen und welche digitalen Sicherheitspakete die Telekom anbietet.


Das Experteninterview zum Nachlesen

In der achten Episode haben wir Ingo Wessels zum Thema „Datensicherheit im Homeoffice“ interviewt. Hier können Sie nachhören, welche Punkte es im HomeOffice zu beachten gibt, um Ihre Geräte und Software sicher zu machen und welche digitalen Sicherheitspakete die Telekom anbietet.

In der achten Episode des Homeoffice-Ratgebers der Telekom geht es diesmal um das Thema „Datensicherheit im Homeoffice“. Sven Giebler, Moderator und Digitalberater, hat dazu Ingo Wessels interviewt.

Ingo ist Produkt- und Kategorie-Manager Security und Connectivity bei der Telekom. Er kümmert sich darum, alle Produkte rund um das Thema Sicherheit / IT- Sicherheit für Geschäftskunden zur Verfügung zu stellen. Angefangen vom einfachen Virenscanner über komplexe Firewalls bis hin zu Beratung und Managementdiensten wie dem Security Operations Center.

Das Thema Datensicherheit im Homeoffice ist gerade jetzt besonders relevant und interessant. Laut Ingo war die Nachfrage an Security-Produkten noch nie so groß wie derzeit.

„Das liegt aber natürlich auch daran, dass es […] auch früher viele Mitarbeiter gab, die schon zu Hause gearbeitet haben. Homeoffice ist ja nicht erst in der Pandemie gekommen, sondern es war ja schon immer da. Aber das Thema ist: Jetzt sind es tatsächlich ganz, ganz viele Mitarbeiter, die zu Hause arbeiten, die aber auch mit Geräten im Zweifel arbeiten zu Hause, die sie halt eben […] nicht von der Firma gestellt bekommen haben, die dann entsprechend abgesichert werden müssen. Aber auch […] das Thema „Bandbreite“ ist ein ganz wichtiges Thema, wenn man […] im Homeoffice arbeitet und wenn mehr Leute im Homeoffice arbeiten.“

In der aktuellen Situation ist die Datenlast durch den Zugriff auf VPN-Server natürlich deutlich gestiegen, wie uns Ingo verrät.

„Das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Wir haben viel, viel mehr Leute, die sich quasi einwählen in das Firmennetzwerk, die auf die Daten zugreifen wollen oder auch müssen. Und das Thema ist natürlich auch ganz wichtig: Wer darf denn auf welche Daten überhaupt zugreifen? Das ist ein ganz, ganz wesentlicher Punkt, den wir halt eben auch sehen, wo sich das Verhalten der Firmen natürlich jetzt deutlich geändert hat.“

Beim Einsatz von Firmen-Laptops zu Hause gilt es viele wichtige Punkte zu beachten.

„Das Thema „Firmen-Laptops“ ist ein ganz, ganz wichtiges Thema. Wenn man im Homeoffice arbeitet oder wenn man seine Mitarbeiter ins Homeoffice schickt, ist es ganz wichtig: stellen Sie Ihrem Mitarbeiter einen Firmen-Laptop zur Verfügung. Dort haben Sie die Kontrolle. Dort können Sie sagen, welcher Patch-Stand ist vom Betriebssystem dort, also sind alle wichtigen Updates installiert? Welche Sicherheitssoftware ist dort drauf installiert? Habe ich die VPN-Software da drauf? Das heißt, all diese Punkte mit dem Management dieses Gerätes, die haben sie natürlich nicht, wenn der Mitarbeiter seinen privaten PC nimmt, auf dem vielleicht ein altes Windows drauf installiert ist, auf dem keine Sicherheitsupdates gemacht wurden. Das ist ein ganz, ganz wesentlicher Punkt, den man natürlich beachten sollte.“

Grundsätzlich stellen sich im HomeOffice besondere Anforderungen an Hard- und Software.

„Man denkt ja eigentlich: Na ja, gut, ich kann ja meinen Laptop ganz einfach nehmen, wenn ich einen Laptop habe, und kann ihn zum Beispiel an den Küchentisch stellen. Man sieht auch ganz, ganz viele Bilder, wenn irgendeiner sagt, er arbeitet im Homeoffice. Ganz viele Bilder, er arbeitet am Esstisch, im Wohnzimmer, in der Küche. Ganz, ganz schwierig aus Sicherheits- oder Datenschutzgesichtspunkten. Ich weiß ja dort überhaupt gar nicht, wer sieht denn tatsächlich alles die Daten? Auch wenn ich natürlich vielleicht meiner Frau besonders vertraue, heißt das ja noch lange nicht, dass meine Firma das tut. Ja, und dass meine Frau dieselbe Verschwiegenheitspflicht hat, die ich habe bezüglich der Kundendaten. Das heißt, auch das ist wirklich ganz, ganz wichtig. Wer hat Zugriff zu den Daten, wenn zum Beispiel der Postbote auch ins Haus kommt? Das heißt, ganz wichtig: Sorgen Sie dafür, dass Sie idealerweise natürlich ein eigenes Büro haben, dass Sie entsprechend auch abschließen können oder eben mit entsprechendem Sichtschutz dafür sorgen, dass nicht jeder den Bildschirm einsehen kann und natürlich auch nicht die Gespräche mithören kann, die man halt eben im Homeoffice dann natürlich auch führt vor dem geschäftlichen Hintergrund.“

Ingo Wessels, Produkt- und Kategorie-Manager Security & Connectivity bei Telekom Deutschland GmbH

Ingo Wessels ist Experte für Sicherheit und IT-Sicherheit und kümmert sich mit seinem Team darum, entsprechende Produkte für Geschäftskunden zur Verfügung zu stellen. Beratung und Lösungen reichen von Virenscannern über Firewalls bis hin zu ganzheitlichen Security Operations Centern.

Ein ideales Schutzpaket für Datensicherheit im HomeOffice besteht aus mehreren Komponenten: 

„[…] die Basis ist natürlich ein Virenscanner. [Es] sollte ein aktueller Virenscanner auf jedem Rechner eigentlich vorhanden sein. Aber es ist sogar dem eigenen Geschmack überlassen, was es für ein Virenscanner ist. Ist es eben einer, den ich auch noch managen kann von der Firma. Das macht natürlich gerade im Business-Umfeld sehr viel Sinn. Oder ist es eben ein Virenscanner, den ich direkt auf dem PC installiere und der mich dort schützt? Ganz wichtig: Er muss aber online aktualisierbar sein. Sind nahezu aber auch fast alle, die heutzutage angeboten werden. Das nächste ist das Thema Firewall. Das heißt also Netzwerkschutz als solches. Auch das ist im Homeoffice natürlich ganz, ganz wichtig. Da kommen wir auch wieder zu diesen Unterschieden: Was ist denn in der Firma anders als im Homeoffice? In der Firma ist mein Netzwerk komplett gesichert mit einer Firewall, mit „Intrusion Detection System“. Das heißt, Systeme die erkennen, wenn irgendwo ein Angriff ist oder wenn irgendetwas nicht so läuft, wie es halt eben normalerweise sein sollte. […] Das hab ich zu Hause natürlich nicht. Aber es gibt auch sehr kostengünstige Firewall Lösungen, die ich eben auch im Homeoffice nutzen kann.“

Es ist außerdem wichtig sich zu fragen:

„Wie sind denn überhaupt meine Services, die ich habe? Der Virenscanner? Der Router? Sind die überhaupt so eingerichtet, dass wirklich die Sicherheitsmechanismen, die da drin genutzt werden, auch wirklich greifen, dass sie auch wirklich richtig konfiguriert sind? Auch das ist ganz, ganz wichtig. Und als Letztes würde ich auch immer sagen – das gilt aber auch nicht nur für das Homeoffice – ist das Thema Passwort-Schutz. Das heißt, dass man dafür sorgt, ein entsprechend sicheres Passwort zu nutzen. Das kann man natürlich tun, indem man auf jedem seiner Tools, die man nutzt, ein eigenes Passwort sich merkt. Und das halt eben auch tatsächlich nicht in einem anderen Tool wiederverwendet. Ich nehme aus meinem Privaten als Beispiel das Thema Facebook und Amazon - sollten niemals dasselbe Passwort haben. Ja, weil wenn einer meinen Facebook-Account hacken würde, würde er automatisch auch mein Amazon-Passwort haben. Das ist natürlich ganz, ganz schlecht. Da [helfen] zum Beispiel […] Passwort- Safes sehr, sehr gut. Die dann immer individuelle Passwörter generieren für jede Applikation, die dahintersteht.“

Die Telekom bietet verschiedene Schutzpakete an, um ein sicheres Arbeiten im HomeOffice zu gewährleisten.

„[…] wir bieten tatsächlich nahezu alles an vom klassischen Virenscanner, aber auch bis hin zur Firewall. Ganz, ganz wichtig auch eben für diese „FWaas“ (Anmerkung: Firewall as a Service), für die Homeoffice eigens entwickelte Firewall-Produkte, die wir dort im Angebot haben.“

Das digitale Schutzpaket der Telekom deckt die wichtigsten Punkte ab.

„Das heißt, es ist ein Experten-Service rund um das Thema der digitalen Sicherheit. Also alles, was irgendwo mit der IT-Sicherheit zu tun hat, wird dort geprüft. […] der Kunde kann sehen: Wie ist mein Netzwerk gesichert? Habe ich am Router die richtigen Einstellungen gemacht? Habe ich meine Firewall richtig konfiguriert? Habe ich einen Virenscanner installiert und ist auch der richtig konfiguriert? Das ist so der erste große Block, den wir dort anbieten.“

Als zweiten wichtigen Punkt ist Datenrettung Teil des Pakets.

„Was passiert, wenn mir das Kind Saft über meinen Laptop geschüttet hat, die Festplatte kaputt geht oder ich meinen Laptop herunterfallen hab lassen, weil er auf dem Tisch eben nicht so gut stand? Das sind Dinge, auch dort können wir weiterhelfen. Das heißt also wirklich auch die physikalische Beschädigung einer Festplatte wiederherstellen und die Daten dort auch wiederherstellen.“

Der dritte große Punkt ist das Thema ID-Alarm.

„Das heißt also: Sind meine Daten wie E-Mail-Adresse, Kreditkartennummer in Kombination mit Passwörtern zum Beispiel im sogenannten „Darknet“ in diversen Listen enthalten, die halt eben dort zum Verkauf angeboten werden? […] dort kann ein potenzieller Hacker tatsächlich Daten kaufen, wo ein Passwort ausspioniert wurde und die kann er kaufen mit: Ingo Wessels hat die E-Mail-Adresse ingo@telekom.de und hat folgendes Passwort noch dazu. Und wenn die eigene E-Mail-Adresse in solchen Listen auftaucht, bieten wir dort quasi den Schutz mit dem sogenannten ID-Alarm. Das heißt also, vollautomatisch benachrichtigen wir dann den Kunden, dass seine E-Mail-Adresse dort aufgetaucht ist.“

Als Letztes deckt das digitale Schutzpaket den Punkt Reputationsschutz ab.

„[…] nicht unbedingt nur in der Pandemie oder Homeoffice-Schutz, sondern es ist ein Schutz für Firmen vor ungerechtfertigten Bewertungen. Haltlose negative Bewertungen natürlich. Wenn einer zum Beispiel im Restaurant eine Bewertung abgibt - „Saftladen“ - da weiß man ziemlich genau, diese Bewertung hat keinen wirklichen Hintergrund und man kann diese Bewertungen aber auch löschen lassen. Damit aber das der Kunde nicht selbst machen muss, haben wir mit der Roland Schutzbrief Versicherung und den Revolermännern dort einen sehr guten Service auch angeboten, der quasi diese negativen haltlosen Bewertungen automatisch löschen lässt.“

Das digitale Schutzpaket ist also ein „Rundum-sorglos-Paket“.

Wenn Sie sich für dieses Paket interessieren, finden Sie unter security.telekom.de alle Produkte übersichtlich aufgeführt mit den Vor- und Nachteilen und können dort auch direkt buchen.

„Wenn es natürlich Homeoffice-spezifische Belange sind, wie zum Beispiel unser digitales Schutzpaket oder auch der Virenscanner, dann kannst du das unter dem Homeoffice-Konfigurator der Telekom direkt selbst machen [unter telekom.de/homeoffice].“, verrät Ingo.

Danke an Ingo für das spannende Interview und für die vielen wichtigen Insights zum Thema Datensicherheit im HomeOffice.

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