Frau lächelnd vor Laptop im Heimbüro

Informationswelt

Chancen erkennen

Wer sich an die Spielregeln hält, profitiert von den Vorteilen der neuen Arbeitswelt. Förderungen und Zuschüsse machen das Homeoffice darüber hinaus finanziell attraktiv.

Was gilt es zu beachten?

Im Homeoffice sind Sie bestens aufgestellt, wenn Sie die Spielregeln der neuen Situation beachten und dabei nicht die betrieblichen Notwendigkeiten aus den Augen verlieren. Darüber hinaus bieten unsere Produkte - vom Laptop bis zum Sicherheitspaket - die ideale Basis für Ihren neuen Produktiv-Ort.

Frau in Web-Meeting am Laptop

Spielregeln im Homeoffice: Die richtige Etikette am Arbeitsort daheim

Nur weil die Kollegen sich nicht mehr täglich persönlich treffen, bedeutet das nicht, dass ein angemessener Umgang untereinander weniger wichtig wäre. Das beginnt beim Outfit, das je nach Unternehmenskultur bestimmten Regeln folgt, welche auch im Homeoffice – spätestens in Video-Calls – weiterhin eine Rolle spielen. Die Kommunikation innerhalb des Teams und darüber hinaus verändert sich bei der Umstellung auf Telearbeit selbstverständlich, weil persönliche Meetings wegfallen. Dennoch sollten Sie für sich und Ihre Mitarbeiter auch im Firmenchat, in Telefonkonferenzen und im E-Mail-Verkehr auf den guten Ton und eine produktive Zusammenarbeit achten. Denn beides ist wichtig für die Motivation im gesamten Team und hält die Produktivität aufrecht. Etikette spielt also auch am Arbeitsort daheim eine wichtige Rolle.

Hier finden Sie alles, was Sie im Homeoffice benötigen.

Laptop und Kopfhörer für das Homeoffice.
Frau am Schreibtisch liest Dokumente

Basis für das Arbeiten von zu Hause: die Betriebsvereinbarung

Auch wenn es keinen gesetzlichen Anspruch auf mobiles Arbeiten gibt, können Unternehmen entsprechende Regelungen im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung festlegen. Unter welchen Umständen Mitarbeiter ins Homeoffice gehen können, welche Zuschüsse sie für die Einrichtung ihres Arbeitsplatzes zu Hause erhalten und welche weiteren Regeln für die Telearbeit gelten, erfahren Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Wer die berufliche Weiterbildung zusätzlich in einer Betriebsvereinbarung festschreibt, profitiert nach dem Arbeit-von-morgen-Gesetz zusätzlich von erhöhten Fördersätzen. Da es sich hier um Vertragsangelegenheiten handelt, sollten sich Arbeitgeber von einem Experten – z.B. dem Anwalt ihres Vertrauens oder behördlichen Beratungsstellen – rechtlich beraten lassen, um ihren Mitarbeitern einen klaren, rechtssicheren Rahmen für ihr Homeoffice zu gestalten (Stand: Mai 2021).

Aus- und Weiterbildung im Homeoffice leicht gemacht

Digitale Aus- und Weiterbildungen machen gerade in Zeiten von Homeoffice Sinn. Und das Angebot wird sogar nach der Pandemie weiter zunehmen, da sind sich 76 Prozent der Unternehmen in Deutschland laut einer PwC-Studie von 2021 sicher. Gerade in Pandemiezeiten können Aus- und Weiterbildungen für Mitarbeitende eine Abwechslung vom Arbeitsalltag darstellen, was neben dem neu erworbenen Wissen auch zu einer gesteigerten seelischen Zufriedenheit führen kann.

Unternehmen sparen durch digitale Schulungen Kosten, da bei der Durchführung der Aus- und Weiterbildung z.B. die Reisekosten entfallen bzw. bei firmenintern durchgeführten Schulungen die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Für ein entsprechendes Weiterbildungs-Angebot sprechen Sie am besten mit Ihrem Arbeitgeber oder stöbern im Internet nach interessanten Angeboten.

Besonders interessant: Einige Formate bieten mittlerweile sogar einen eigenen Avatar, mit dem man sich digital durchs Schulungszimmer bewegen kann. Wenn das keinen Spaß macht!?

Arbeiten im Homeoffice? Mit Sicherheit!

Sicherheit ist auch - und gerade - für das Arbeiten von zu Hause aus unerlässlich, denn Komponenten, die im Homeoffice verwendet werden, erhalten aus der Ferne Zugriff auf den Server oder die Cloud des Arbeitgebers. Besonders für Unternehmen, die nicht schon vor der Pandemie mit Cloud-Lösungen vertraut waren, stellte die pandemiebedingte Um- und Bereitstellung einer sicheren technischen Infrastruktur eine Herausforderung dar. Und auch Mitarbeiter mussten sich den sensiblen Umgang mit Kommunikationsmitteln und Daten im heimischen Büro neu bewusst machen. Damit Cyber-Angriffen und dem Verlust von Daten keine Chance gegeben wird, empfehlen sich grundsätzliche Schutzmaßnahmen. Dazu gehören neben regelmäßigen Sicherheits-Updates und dem Einsatz von Firewalls – nicht zuletzt die Verwendung aktueller Virenschutzprogramme und eines VPN (Virtual Private Network). Auch die privat genutzte Netzinfrastruktur – der heimische Router – sollte speziell geschützt werden. Grundvoraussetzung ist z. B. die Vergabe eines sicheren Passwortes für den Login ins Heimnetzwerk.

Datenschutz und Compliance im heimischen Büro

Der Zugriff von zu Hause auf die IT-Infrastruktur des Arbeitgebers sollte ausschließlich über speziell gesicherte VPN-Verbindungen bereitgestellt werden. Andernfalls könnte es über das Internet zu einer direkten Kopplung mit dem internen Server oder der Cloud des Arbeitgebers kommen. Für den Zugriff auf besonders sensible Daten von Arbeitgebern macht eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) Sinn. Bei der Verwendung von Cloud-Dienstleistungen und generell, wenn Unternehmen über die Infrastruktur Dritter kommunizieren, sollten Risiken hinsichtlich Compliance und Datenschutz verstärkt betrachtet werden. So könnten beispielsweise durch Schwachstellen in bestimmten Anwendungen Informationen unberechtigt mitgeschnitten oder manipuliert werden. Bei der Verwendung von Messenger-Diensten für die mobile Kommunikation ist es wichtig, dass nur Messenger mit einer sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz kommen.

Experten Tipps rund um Ihr Homeoffice

Ob Homeoffice mit Kindern, Förderprogramme oder gesunde Ernährung in stressigen Zeiten – im Homeoffice-Ratgeber vermitteln Ihnen Experten Tipps und Tricks rund um das mobile Arbeiten.

Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich zu allen Fragen rund um Homeoffice und mobiles Arbeiten.