Erleben, was verbindet.
2 Männer bei der Arbeit an Maschinen

Wie Fernwartung Ausfallzeit und Kosten minimiert.

Dürkopp Adler AG

So fern und doch so nah

Von Bielefeld bis nach Südostasien: Seine Industrie-Nähmaschinen liefern die 250 Mitarbeiter von Dürkopp Adler in die ganze Welt. Mit Erfolg – 108 Millionen Umsatz machte das Unternehmen allein in 2015. Doch das Geschäftsmodell birgt eine Herausforderung. Je weiter ein Techniker anreisen muss, um eine Störung zu beheben, desto länger steht die Produktion still. Ist die Maschine jedoch über die Cloud der Dinge vernetzt, lassen sich Ausfallzeiten deutlich minimieren.

Zeitstrahl Firmenentwicklung Dürkopp Adler
Nähmaschine
Eine vorausschauende IT würde die Wartung erleichtern

Mit 2.500 Stichen pro Minute rast die Nadel der Dürkopp Adler 868-M Eco über einen Autositzbezug. Doch dann streikt plötzlich der Fadenabschneider. Was nun? Schließlich steht die Nähmaschine in einer Fabrik in Hongkong, während der Techniker beim Hersteller in Ostwestfalen sitzt. Die Lösung: Eine Machine-to-Machine-Vernetzung (M2M) der Deutschen Telekom.

Bislang mussten die Techniker von Dürkopp Adler, Europas größtem Hersteller von Industrienähmaschinen, bei Störfällen schon mal um die halbe Welt reisen und ihren Laptop vor Ort an der defekten Maschine anschließen. Jetzt lässt sich das Problem oft schon aus der Ferne beheben. Wie das funktioniert? Die Nähmaschinen sind mit einer Steuerungssoftware und einem Mobilfunkmodul inklusive M2M-SIM-Karte ausgestattet. Die Software sendet selbstständig Messdaten der Maschine über das Modul und das Mobilfunknetz in die Cloud der Dinge der Telekom. Auf dem gleichen Weg empfängt die Nähmaschine auch
Befehle, in diesem Fall vom Techniker der Telekom.

Arbeit in der Nähwerkstatt

„Im Störfall können wir sehr schnell auf die Maschinen zugreifen.“

„Im Störfall können wir auf Kundenwunsch sehr schnell aus der Ferne auf die Maschinen zugreifen und so die Ausfallzeiten deutlich reduzieren“, sagt Markus Richter, Leiter Engineering und Service bei Dürkopp Adler. „Das Team für den Vor-Ort-Service müssen wir zudem wesentlich seltener losschicken.“ Beides reduziert spürbar die Kosten für den Kunden.

Das Traditionsunternehmen aus Bielefeld stellt bereits seit 1860 Industrienähmaschinen her, die weltweit im Einsatz sind. Um technisch weiterhin auf der Höhe der Zeit zu bleiben und so seinen Kunden einen optimalen Service zu bieten, setzt Dürkopp Adler auf die Vernetzung der Nähmaschinen via M2MKommunikation. Im Schadensfall wird das Serviceteam automatisch alarmiert und kann wesentlich schneller reagieren als früher. Softwareupdates können die Techniker aus der Ferne aufspielen.

Mann am Computer
Wissen, wann gewartet wird: Predictive Maintenance

Die Kunden von Dürkopp Adler greifen über eine sichere VPN-Leitung und das M2M Service Portal der Telekom auf die gesammelten Maschinendaten in der Cloud der Dinge zu. Die Nähmaschine sendet Messwerte zu Laufzeiten, Stillständen, Geschwindigkeit, Stichlänge, Nahtform oder sonstigen Einstellungen. Anhand der übermittelten Daten lässt sich auch der Austausch von Verschleißteilen besser planen, sodass die Maschine vorausschauend gewartet werden kann.

Frau arbeitet an Nähmaschine

„Wir haben bisher durchweg positive Erfahrungen gesammelt.“

„Wir haben mit der Vernetzung bisher durchweg positive Erfahrungen gesammelt“, sagt Richter. Er sieht sein Unternehmen durch die M2M-Lösung auch für die Zukunft gerüstet: „Die Praxis wird zeigen, um welche Dienstleistungen wir je nach Kundenwunsch unsere Maschinen über die Cloud-Plattform ergänzen.“

Flyer von der Arbeit bei Firma Dürkopp Adler



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