Erleben, was verbindet.
Fünf gehisste Flaggen am Mast der Fahrzeugbau-Firma Schmitz Cargobull.

Fahrzeugbau Schmitz CargoBull AG

Telematikdaten für Spediteure
in Echtzeit auf dem Bildschirm

Das Großunternehmen erweitert sein Geschäftsmodell mithilfe der Digitalisierung. 

Digitales Flottenmangagement

Bei einem Fuhrpark von mehreren Hundert oder Tausend Fahrzeugen ist es für Speditionen und Logistikunternehmen eine echte Herausforderung, den Überblick zu behalten. Schmitz Cargobull produziert und verkauft nicht nur Trailer, sondern hilft seinen Kunden mit einem eigenen Trailer-Telematiksystem auch, den Fuhrpark im Blick zu halten. Das nutzt dem Fuhrparkmanagement und der Logistik. Den Weg der Telematikdaten vom Trailer auf den Bildschirm des Spediteurs ebnet die Deutsche Telekom.

Firmengebäude von Schmitz Cargubull mit großer Glasfront.

Intelligente Lkw-Anhänger made in Münsterland

Seit 1892 produziert und verkauft die Schmitz Cargobull AG Anhänger und Aufbauten für die Transportbranche und ist Europas führender Hersteller auf diesem Gebiet: mit 4.920 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,589 Milliarden Euro (2014/2015). Der Familienbetrieb aus dem Münsterland hat sein Geschäftsmodell mithilfe der Digitalisierung erweitert und bietet seinen Kunden mit TrailerConnect einen selbst entwickelten Telematikservice an. „Wir schaffen innovative Lösungen, damit die Kunden ihre täglichen Aufgaben effizienter erfüllen können“, sagt Karl-Heinz Neu, Geschäftsführer der Schmitz Cargobull Telematics GmbH. Um den Zugriff auf das System für die Nutzer noch einfacher zu gestalten und neue Funktionen anbieten zu können, hat Schmitz Cargobull gemeinsam mit der Telekom sein Service-Portal komplett überarbeitet.

Automatisiert planbar

Über das Telematiksystem TrailerConnect haben die Kunden von Schmitz Cargobull die volle Kontrolle über ihren Fuhrpark: Sie orten die Trailer, um genaue Voraussagen über die Ankunftszeit der Ware zu treffen, überwachen den Status der Türen oder den Reifendruck, werden bei einem Diebstahl alarmiert und kontrollieren bei Kühltransporten die Temperatur im Laderaum sowie den Füllstand des Kühlgerätetanks.

Firmenlogo Schmitz Cargobull an einer Industriehalle.
Im TrailerConnect Service-Portal laufen alle Flottendaten zusammen

„Spediteure können unser Service-Portal auch von unterwegs nutzen.“

Die Vorteile für die Kunden entstehen durch: weniger Kraftstoffverbrauch durch richtigen Reifendruck, effizientere Nutzung der Fahrzeugkapazitäten und Vermeidung von Wartezeiten dank guter Übersicht der Be- und Entladezeitfenster. Verminderung von Leerfahrten, Laderaumüberwachung und schnellere Disposition von Aufliegern, zum Beispiel bei auf der Zielroute liegenden zusätzlichen Frachtaufnahme-Möglichkeiten, sowie last, but not least mehr Transparenz für den Logistikprozess durch ständigen Datenaustausch zwischen Fahrzeug, Logistiker und Fuhrparkmanager.

Datenfluss über hochsicheres Rechenzentrum der Telekom

Möglich machen dies eine leistungsstarke Elektronik sowie verschiedene Sensoren, die an Türen, im Tank oder im Laderaum befestigt sind und Daten des Trailers erheben und senden. Module und Sensoren werden auf Wunsch entweder ab Werk oder als Nachrüstlösung eingebaut und sind auch mit Trailern anderer Hersteller kompatibel. Das Steuermodul ist mit einem fest verbauten M2M-SIM-Chip der Telekom und einem GPS-Empfänger ausgestattet und schickt die gesammelten Daten über das Mobilfunknetz der Telekom in ein Hochsicherheits-Rechenzentrum. Dort werden alle Daten logisch miteinander verknüpft und über das Webportal visualisiert.

Mann im Anzug.

Neues Design erlaubt Zugriff in Echtzeit

„Bedienerfreundlichkeit stellen wir ganz stark in den Vordergrund.“

Der Spediteur hat am PC über eine gesicherte Verbindung Zugang zum TrailerConnect Service-Portal, das mit neuem Design und Bedienkonzept den Zugriff auf alle Funktionenin Echtzeit mit wenigen Mausklicks ermöglicht. „Bedienerfreundlichkeit stellen wir ganz stark in den Vordergrund“, sagt Neu. „Das neue Front-End von TrailerConnect erlaubt es auch, das System von unterwegs über eine Smartphone- oder Tablet-App zu nutzen.“

Unterschiedliche Telematiksysteme lassen sich zusammenführen

Am PC-Bildschirm sieht der Spediteur beispielsweise auf einer Karte, wo genau sich jeder einzelne Trailer befindet. Nutzt er zusätzlich noch eine separate Telematik für die Zugmaschinen, können beide Systeme per Schnittstelle zusammengeführt werden. Mittlerweile hat der Marktführer mit dem blauen Elefanten im Logo rund 40.000 Trailer mit seiner Telematik ausgestattet und schafft so einen Mehrwert für viele seiner Kunden, wodurch sich Schmitz Cargobull wiederum von der Konkurrenz abhebt.

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