Erleben, was verbindet.
Gefülltes Bierglas mit Henkel steht auf dem smarten Bierdeckel.

Hoffmann + Krippner GmbH

X mal besserer
Service

Innovation nicht nur für Gastronome:
Ein smarter Bierdeckel der IoT-Daten sendet. 



Smarte Bierdeckel und intelligente Kühlschränke

Was sich im ersten Moment wie ein verrückter Einfall anhört, zeigt sich auf den zweiten Blick als clevere Geschäftsidee von Hoffmann + Krippner. Als Teil der HK-Gruppe entwickelt und baut das mittelständische Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern seit 50 Jahren innovative Folientastaturen, Touchsysteme und Sensoren für Maschinenbauer, Hersteller von Spezialfahrzeugen oder die Medizintechnik.

Mann mit Glas und Untersetzer in der Hand.
Kundenwünsche gezielt erkennen

Eines der neuesten IoT-Produkte der HK-Gruppe ist der intelligente Bierdeckel, der in der Gastronomie und bei Getränkeherstellern auf großes Interesse stößt.

„Brauereien wissen sehr wenig über das Nutzungsverhalten der Biertrinker. Sie liefern Flaschen und Fässer an Restaurants und Händler und bekommen das Leergut zurück. Wann
genau welche Kunden wieviel konsumieren, ist ihnen nicht bekannt“,

sagt Ralf Krippner, Geschäftsführer der Hoffmann + Krippner GmbH, der Muttergesellschaft der HK-Gruppe. Das soll der „Smart Coaster“, der smarte Untersetzer, ändern.

Datenermittlung per SIM-Karte

Auszeichnung und Smartcall-Chip auf einem Glastisch arangiert.

Der mit einer fest installierten SIM-Karte ausgestattete Bierdeckel erfasst über das Gewicht den Füllstand eines Glases und überträgt die Daten über Mobilfunk in die Cloud. Die IoT-Plattform analysiert die Daten und stellt dem Getränkehersteller und dem Gastronomen die Ergebnisse aufbereitet zur Verfügung. Eine Brauerei kann somit erstmals herausfinden, welches Getränk wann am besten läuft. Die IoT-Daten lassen sich beispielsweise mit Wetterdaten korrelieren.

„Die Brauerei kann daraufhin ihre Produktion gezielter steuern, erkennt Vorlieben der Biertrinker, kann den Service für Getränkehändler und Gastronomen verbessern oder bewerten, ob und wie Kunden Sonderaktionen und Werbekampagnen annehmen“, sagt Krippner.

Der Gastronom nutzt die Daten der smarten Bierdeckel für besseren Service. Servicekräfte wissen über den Füllstand, welche Gäste ein neues Getränk bestellen möchten und können proaktiv auf sie zugehen. Der smarte Bierdeckel kommt jedenfalls an. Testprojekte mit Brauereien zeigen, dass sich der Umsatz mit IoT steigern lässt – um zehn bis 20 Prozent.

Für die Vernetzung sämtlicher Geräte, die IoT-Funktionalität erhalten, nutzt die HK-Gruppe SIM-Karten der Telekom. Die SIM-Karten lassen sich fest in die Geräte integrieren und senden die von Sensoren oder den Geräten selbst erfassten IoT-Daten in eine IoT-Cloud. Krippner: „NB-IoT funktioniert in jedem noch so entlegenen Raum. Und unsere Kunden müssen nichts mehr vor Ort installieren. Die Geräte melden sich selbst an – auch im Ausland – und sind ohne Konfiguration oder Anmeldung sofort einsatzbereit.“

Innovation für die Gastronomie:
der smarte Bierdeckel

Smarte Glasuntersetzer auf einem Ständer gestapelt.
5G als Basis für IoT-Lösungen

Der Bedarf an IoT-Lösungen hat sich laut Krippner deutlich erhöht. Krippners Unternehmen nutzt über die Telekom auch den Microsoft Azure IoT-Hub als Back-End-System für die Kommunikation zwischen den IoT-Anwendungen und den vernetzten Geräten sowie die Entwicklung neuer IoT-Cloudlösungen. Die HK-Gruppe wird in Zukunft nicht nur weitere Gefäße wie Fässer und Flaschen oder ihre Barcodescanner mit SIM-Karten ausstatten. Konkret geplant ist es, der Gastronomie einen „Smart Fridge“ anzubieten. Franchise-Unternehmen, Gastronomen und Getränkehersteller wissen dann dank intelligentem Kühlschrank genau, welche Produkte gut ankommen und können rechtzeitig nachfüllen.

Damit es künftig nicht zu Engpässen bei der Übertragung kommt, baut die Telekom das 5 G-Netz in Deutschland aus. Und setzt damit unter anderem neue Standards bei der Geschwindigkeit der Datenübertragung und der Netzkapazität. Zudem werden die Latenzzeiten stark verkürzt, was insbesondere die Echtzeitanalyse von IoT-Daten erst möglich machen wird.

Zu den Produkten

Mehr Infos zu den Lösungen, auf denen diese Erfolgsgeschichte basiert:

Digitalisierungsindex Mittelstand

Machen Sie den Test:
Wie digital ist Ihr Unternehmen?

Wir haben in der zweiten Auflage der Benchmark-Studie
"Digitalisierungsindex Mittelstand“ insgesamt rund 2.000
kleine und mittlere Unternehmen verschiedener Branchen
befragt. Sehen Sie, wie sich digitale Strategien positiv
auf Innovation, Kundenbeziehung und die Erschließung
neuer Märkte auswirken. Im kostenlosen Self-Check finden
Sie heraus wo Ihr Unternehmen steht.

Zum Digitalisierungsindex