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Purview kombiniert Sensitivity Labels + Endpoint DLP, um Cloud-Uploads sensibler Dateien zuverlässig zu blockieren.
In vielen Unternehmen gibt es sensible Daten, die aus regulatorischen oder geschäftlichen Gründen nicht in die Cloud gelangen dürfen – weder absichtlich noch versehentlich. Organisatorische Vorgaben können es technisch nicht unterbinden.
Mit Microsoft Purview lassen sich solche Anforderungen heute deutlich präziser umsetzen – durch die Kombination von Sensitivity Labels und Endpoint DLP.
In diesem Beitrag zeige ich, wie man ein Label wie „NoCloud“ erstellt und mit einer Endpoint DLP-Richtlinie verknüpft, um den Upload vertraulicher Dateien in Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive effektiv zu blockieren.
Zunächst legen wir ein neues Label an, das später als Auslöser für die DLP-Regel dient.
Jetzt sorgen wir dafür, dass Dateien mit dem Label „NoCloud“ nicht mehr in Cloud-Speicher hochgeladen werden können – unabhängig davon, ob der Upload über den Browser, eine App oder den Explorer erfolgt.
Alternativ: Wenn man via DLP den Upload sämtlicher Dateien (unabhängig der Klassifizierung) verhindern möchte, lässt sich hierfür bspw. die Bedingung „Dokumentengröße ist gleich oder größer“. Dort 1 Byte ausgewählt, und es zieht auf alles.
Allerdings sollte man sich vorher informieren, ob es Szenarien gibt, wo bspw. Partner eine ext. Cloud Storage Lösung voraussetzen o.ä.
In Sachen Service Domains gilt es noch zu beachten, dass diese nicht für „Paste In“ Aktionen ziehen. Eine Feature Gap, das sich sicherlich auch noch schließen wird.
Nach der Bereitstellung empfiehlt sich ein gezielter Test:
Zur Nachverfolgung und Analyse stehen mehrere Tools zur Verfügung:
Activity Explorer: Zeigt blockierte Aktionen im Detail
Mit der Kombination aus Unified Labeling und Endpoint DLP lassen sich sehr gezielt Schutzmaßnahmen umsetzen – ohne die Produktivität der Nutzer unnötig einzuschränken. Das Label NoCloud ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel, um sicherzustellen, dass bestimmte Daten das Unternehmen nicht über Cloud-Dienste verlassen.
Natürlich müssen die betreffenden Clients vorab in Endpoint DLP ausgerollt werden (Bei Nutzung von MDE ist das ein Klick (Purview Admin Center > Settings > Device Onboarding > Devices > Turn On Windows Device Monitoring ). Ebenso müssen in den Endpoint DLP Settings die Service Domains sowie Browser gepflegt werden.
Grundsätzlich sind Chrome und auch Firefox in Kombination mit Purview nutzbar. Zu beachten ist lediglich das die Purview Extension zu verteilen ist.
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Im Jahr 2014 hat Marcus seine Arbeit im Bereich Microsoft Office 365 begonnen. Seitdem hat er sich auf verschiedene Projekte konzentriert und Kunden aus unterschiedlichsten Branchen unterstützt. In den letzten Jahren hat Marcus seinen Fokus auf Microsoft Security Themen gelegt.
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In seinem Blog Security Cave beschreibt Marcus echte Anwendungsfälle und zeigt auf, wie diese Sicherheitslösungen Unternehmen dabei helfen, sich gegen Bedrohungen zu wappnen und ihre Geschäftsmodelle zu sichern.